Die Top 5 grössten NHL-Snubs für die Olympischen Spiele 2026

Diese 5 Topstars der NHL wurden NICHT an die Olympischen Spiele eingeladen

Die Top 5 grössten NHL-Snubs für die Olympischen Spiele 2026

Die Olympischen Spiele rücken näher, die Kader stehen fest – und damit kommen auch die Diskussionen: „Was denken die Verantwortlichen nur?“ Einige Spieler, die man eigentlich unbedingt im Team erwartet hätte, stehen überraschend nicht auf der Liste. Wir werfen einen genauen Blick auf die fünf größten NHL-Snubs und analysieren, warum diese Spieler fehlen – und welche Teams das später bereuen könnten.

5. Matthew Schaefer – Team Canada

Matthew Schaefer ist 18 Jahre alt und schreibt bereits NHL-Geschichte. Mit 25 Punkten in einer Saison ist er der jüngste Verteidiger aller Zeiten, der diese Marke erreicht hat, und hat zudem schon 10 Tore erzielt. Bei den New York Islanders hat er das Spielgeschehen praktisch im Alleingang beeinflusst.

Seine Stärken liegen nicht nur in der Statistik, sondern vor allem in seinem Spielverständnis. Schaefer kann das Tempo diktieren, das Spiel lesen und in allen drei Zonen Akzente setzen. Er ist extrem schnell, intelligent im Spielaufbau und sowohl mit als auch ohne Puck ein echter Unterschiedsspieler. Gerade gegen Teams wie die USA könnte seine Fähigkeit, Druck zu entkommen und das Spiel zu kontrollieren, entscheidend sein.

Trotzdem bleibt Schaefer zu Hause. Klar, als Teenager in seiner Rookie-Saison ist noch nicht abzusehen, wie er unter olympischem Druck performt. Aber Talente dieser Art passen sich in der Regel schnell an – ein echtes Versäumnis für Kanada. Glücklicherweise könnte er bei Verletzungen als Ersatz nachrücken.


4. Adam Fox – Team USA

Adam Fox ist ein weiterer überraschender Snub. Nach seiner Teilnahme im letzten Jahr hätte man erwartet, dass er erneut nominiert wird. Fox gilt als einer der besten Zwei-Wege-Verteidiger der Welt: stark im Spielaufbau, intelligent im Defensivverhalten und führend bei Puck-Retrievals.

Warum wurde er also ausgeschlossen? Team USA setzt auf Tempo. Fox ist im Vergleich zu Sanderson, Hughes und Renky langsamer und nicht besonders physisch. Zudem fehlt ihm die Killer-Instinkt-Fähigkeit im Penalty-Killing, die Seth Jones mitbringt. Fox bleibt aber die vielseitigste Option, falls ein Verteidiger ausfällt – momentan ist er allerdings verletzt.


3. Sam Bennett – Team Canada

Sam Bennett hat die letzten beiden Saisons alles gezeigt, was man von einem „Clutch Player“ erwarten kann: Stanley-Cup-Siege, wichtige Tore in entscheidenden Spielen und konstante Performance in Big-Moment-Situationen.

Bennetts größte Stärke ist seine Fähigkeit, das Spiel durch Transition zu beeinflussen. Er attackiert das Zentrum der Eisfläche, erzeugt Tempo und schafft Raum für seine Mitspieler. Dazu kommt seine physische Präsenz: ein unberechenbarer Spieler, der Gegner unter Druck setzt und dadurch Offensivchancen kreiert.

Warum fehlt er also im Team? Kanada entschied sich für Spieler wie Tom Wilson, Celli und Horvat, die im Penalty-Killing stärker sind. Bennett bleibt aber als möglicher Ersatz verfügbar, falls ein Ausfall im Team eintritt.


2. Connor Bedard – Team Canada

Connor Bedard war in Topform, als ihn eine Verletzung stoppte. Mit 19 Toren und 44 Punkten in 31 Spielen führte er die Chicago Blackhawks fast in die Playoffs. Bedards Defensivspiel galt lange als Schwäche, doch diese Saison hat er sich zu einem echten Zwei-Wege-Spieler entwickelt.

Team Canada entschied sich dennoch für andere Spieler, die defensiv vielseitiger einsetzbar sind. Trotzdem gilt: Bedard ist ein Gewinner-Spieler, der durch seine Offensivqualität sofort einen Unterschied machen kann. Wie Bennett steht er auf Abruf, sollte ein Top-Six-Spieler ausfallen.


1. Jason Robertson – Team USA

Der größte Snub geht an Jason Robertson, „Robocop“. Seit Anfang 2025 hat kein amerikanischer Spieler mehr Tore erzielt. Er ist der einzige US-Spieler mit 100 Punkten in diesem Zeitraum und einer der produktivsten Spieler überhaupt.

Warum bleibt er also außen vor? Team USA priorisiert Tempo, Forchecking und Vielseitigkeit. Robertson, der im F2- oder F3-Slot agiert, bringt diese Geschwindigkeit nicht mit. Seine Stärke liegt in der Spielintelligenz, Positionierung und im Scoring aus dem Slot – Fähigkeiten, die gerade in eng umkämpften Turnieren Gold wert sind. Bitter: Robertson wurde dieses Mal nicht einmal für den Ersatzkader berücksichtigt.


Honorable Mentions

Einige weitere Spieler, die überraschend fehlen:

  • Matias Ekholm (Schweden)

  • Lane Hudson (USA)

  • Cole Caufield (USA)

  • Mark Scheifele (Kanada)

Diese Snubs zeigen: Auch die Besten sind nicht automatisch gesetzt. Verletzungen und taktische Entscheidungen können entscheidend sein – und es bleibt spannend, welche Teams später bereuen werden, auf diese Spieler verzichtet zu haben.


Fazit

Die Olympischen Spiele werden zeigen, welche Snubs am meisten weh tun. Für Fans heißt es jetzt abwarten, diskutieren und hoffen, dass Verletzungen den verpassten Stars vielleicht doch noch die Chance geben, sich zu beweisen.

Welche Spieler hättet ihr unbedingt im Team gesehen? Welche Länder könnten das später bereuen? Diskutiert mit in den Kommentaren!

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