Der ultimative Eishockeyschläger Guide: Flex, Gewicht, Kelle & Kickpunkt erklärt
Welcher Eishockeyschläger passt wirklich zu dir?
Schusshand, Länge, Flex, Gewicht, Kelle oder Kickpunkt – die Wahl des richtigen Eishockeyschlägers entscheidet über Schusskraft, Kontrolle und Spielgefühl. In diesem Guide gehen wir Schritt für Schritt durch jeden Kauffaktor, damit du den passenden Stock für dein Niveau, deinen Spielstil und dein Körpergewicht findest – mit Tabellen, Praxis-Tipps und konkreten Empfehlungen.
Von Andri Farrer, Gründer von ABSHockey · Zuletzt aktualisiert: 19. August 2026 · Lesezeit ca. 12 Minuten
Die Kurzantwort
Der richtige Eishockeyschläger hängt vor allem von Körpergewicht, Körpergrösse, Spielstil und Position ab. Als Faustregel gilt: Körpergewicht in Kilogramm ≈ Flex. Der Schläger reicht ohne Schlittschuhe zwischen Kinn und Nase. Hybrid- oder Mid-Kick eignet sich für Allrounder, Low-Kick für schnelle Schüsse, High-Kick für maximale Schusskraft.
Inhalt
1. Links- oder Rechtsschütze?
Das ist die erste Entscheidung beim Schlägerkauf – und die einzige, die man nachträglich nicht korrigieren kann. Ein Eishockeyschläger ist immer für eine Seite gebaut: Die Kelle ist entweder für Linksschützen oder für Rechtsschützen gebogen.
1.1 Was bedeutet links und rechts beim Eishockeyschläger?
Entscheidend ist, welche Hand unten am Schaft liegt:
Linksschütze: die linke Hand ist die untere Hand, die rechte Hand liegt oben am Knauf. Der Puck liegt beim Schuss auf der linken Körperseite.
Rechtsschütze: die rechte Hand ist die untere Hand, die linke Hand liegt oben.
Wichtig: Das hat nichts damit zu tun, ob du im Alltag Links- oder Rechtshänder bist. Viele Rechtshänder schiessen links – in Europa ist das sogar die Mehrheit.
1.2 So findest du deine Schusshand heraus
Der Besentest: Nimm einen Besen so in die Hand, wie du damit kehren würdest, ohne darüber nachzudenken. Liegt die linke Hand unten, bist du Linksschütze.
Die obere Hand führt: Die obere Hand macht die Feinarbeit beim Stickhandling. Viele Spieler fahren am besten, wenn dort die stärkere Hand liegt.
Für Kinder: Einfach ausprobieren und nicht umgewöhnen. Was sich beim ersten Mal richtig anfühlt, ist meistens richtig.
Wenn du unsicher bist: Leih dir vor der Bestellung einen Schläger aus und mach ein paar Schüsse. Ein Stock in der falschen Schusshand lässt sich weder kürzen noch umbauen.
Die Faustregel: Stell dich gerade hin, ohne Schlittschuhe, und setze die Kellenspitze vor dir auf den Boden. Das obere Ende des Schafts sollte zwischen Kinn und Nase liegen. Auf Schlittschuhen reicht der Schläger dann etwa bis zum Kinn.
2.1 Grössentabelle: Alter, Körpergrösse, Schlägerlänge und Flex
Die Kategorien Youth, Junior, Intermediate und Senior beschreiben nicht nur die Länge, sondern auch Schaftdurchmesser, Kellengrösse und den verfügbaren Flexbereich.
Kategorie
Alter (ca.)
Körpergrösse
Schlägerlänge
Flexbereich
YTH – Youth
ab ca. 4 Jahren
bis ca. 140 cm
46″–50″ (117–127 cm)
F20–F30
JR – Junior
ab ca. 7 Jahren
ca. 130–155 cm
52″–54″ (132–137 cm)
F40–F50
INT – Intermediate
ab ca. 14 Jahren
ca. 155–175 cm
55″–60″ (140–152 cm)
F55–F65
SR – Senior
ab ca. 16 Jahren
ab ca. 170 cm
60″–64″ (152–163 cm)
F65–F105
Alle Angaben sind Richtwerte. Wir messen unsere Schläger stehend mit der Kellenspitze auf dem Boden bis zum oberen Schaftende.
2.2 Kürzer oder länger – was passt zu deinem Spiel?
Kürzerer Schläger: mehr Puckkontrolle, engeres Stickhandling, schnellerer Release. Typisch für skillorientierte Stürmer.
Längerer Schläger: mehr Reichweite beim Stockcheck und beim Abfangen von Pässen, mehr Hebel im Schlagschuss. Typisch für Verteidiger.
Wichtig: Jeder Zentimeter, den du abschneidest, macht den Schaft steifer. Plane das beim Kauf ein – mehr dazu im nächsten Kapitel.
3. Wie wählst du den richtigen Stick-Flex?
Kurzantwort: Als Faustregel gilt: Dein Körpergewicht in Kilogramm entspricht ungefähr deinem idealen Flex-Wert. Ein Spieler mit 75 kg sollte mit einem 70–75 Flex starten.
Der Flex deines Eishockeyschlägers beeinflusst direkt, wie sich der Schläger bei Schüssen und Pässen verhält. Er beschreibt die Biegsamkeit des Schafts und wird durch eine Zahl angegeben, die sich auf die Kraft in Pfund bezieht, die nötig ist, um den Schläger 2,5 cm (1 Zoll) zu biegen. Je höher die Zahl, desto steifer der Schläger. Ein optimaler Flex kann deine Schusskraft, Präzision und Kontrolle deutlich verbessern.
3.1 Was bedeutet der Flex-Wert?
Ein Schläger mit einem Flex von 77 benötigt 77 Pfund (ca. 35 kg), um 2,5 cm gebogen zu werden. Ein höherer Flex-Wert (z. B. 85 oder 100) zeigt an, dass der Schläger weniger flexibel ist, was mehr Kraft erfordert, um ihn zu biegen. Ein niedriger Flex-Wert (z. B. 55 oder 65) bedeutet, dass der Schaft leichter biegt und für Spieler mit weniger Körpergewicht oder weniger Kraft geeignet ist.
3.2 Welcher Flex passt zu dir?
Eine einfache Regel für die Auswahl des richtigen Flex ist, dein Körpergewicht als Orientierung zu nehmen:
Flexzahl in kg: Dein Gewicht in Kilogramm entspricht ungefähr dem optimalen Flex.
Flexzahl in Pfund: Die Hälfte deines Gewichts in Pfund gibt dir eine gute Richtlinie.
Beispiele:
Ein Spieler mit 75 kg Körpergewicht kann einen Schläger mit 75er Flex wählen.
Ein Spieler mit 150 Pfund Gewicht könnte einen Schläger mit 75er Flex verwenden.
3.3 Hockeyschläger Flex-Tabelle
Die folgende Tabelle zeigt, welcher Flex-Wert je nach Körpergewicht und Körpergrösse empfohlen wird.
Körpergewicht (kg)
Körpergewicht (lbs)
Körpergrösse
Empfohlener Flex
20–30 kg
44–66 lbs
120–140 cm
20–30 Flex (Youth)
30–40 kg
66–88 lbs
130–150 cm
30–40 Flex (Junior)
40–50 kg
88–110 lbs
145–160 cm
40–50 Flex (Junior)
50–60 kg
110–132 lbs
155–170 cm
50–55 Flex (Intermediate)
60–70 kg
132–155 lbs
165–175 cm
55–65 Flex (Intermediate)
70–80 kg
155–176 lbs
170–180 cm
65–75 Flex (Intermediate/Senior)
80–90 kg
176–198 lbs
175–185 cm
75–85 Flex (Senior)
90–100+ kg
198–220+ lbs
180–195 cm
85–102 Flex (Senior/Pro)
3.4 Spielstil und Position berücksichtigen
Dein Spielstil hat ebenfalls Einfluss auf die Wahl des Flex:
Stickhandler und Passspieler: Ein niedrigerer Flex (z. B. 65–75) bietet mehr Kontrolle und erleichtert das Handling. Perfekt für Spieler, die den Puck oft führen oder schnelle Bewegungen bevorzugen.
Schützen und Spieler mit kraftvollen Schüssen: Spieler, die häufig von der blauen Linie schiessen oder Direktschüsse nehmen, profitieren von einem höheren Flex (z. B. 85–100), da dieser mehr Energie auf den Puck überträgt.
Beispiele aus der NHL (Stand Saison 2025/26): Connor Bedard spielt einen Schläger mit 70 Flex, Cale Makar einen mit 95 Flex.
3.5 Wie beeinflusst die Schlägerlänge den Flex?
Beachte, dass das Kürzen deines Schlägers den Flexwert erhöht. Jeder abgeschnittene Zentimeter macht den Schaft steifer, sodass ein 85er Flex nach Kürzen wie ein 90er Flex wirken kann. Plane daher beim Kauf ein, wie viel du vom Schaft kürzen möchtest.
Beispiel: Wenn du bei einem 67″ (170 cm) Schläger mit 75 Flex 5 cm abschneidest, hat er danach bei einer Länge von 65″ (165 cm) etwa 80 Flex.
3.6 Was du über Flex wissen solltest
Die Wahl des richtigen Flex ist entscheidend, um das Maximum aus deinem Schläger herauszuholen. Ein zu steifer Schläger erfordert mehr Kraft und beeinträchtigt die Präzision, während ein zu weicher Schläger weniger Schusskraft liefert. Teste verschiedene Flex-Optionen, um die richtige Balance für deinen Stil zu finden.
Du kennst deinen Flex – und jetzt?
Bei uns wählst du Flex, Länge, Curve und Schusshand einzeln. Jeder Stock wird auf deine Werte produziert.
Das Gewicht eines Eishockeyschlägers spielt eine entscheidende Rolle, da es deine Spielweise und Leistung auf dem Eis direkt beeinflusst. Ein leichter Schläger kann deine Geschwindigkeit und Agilität verbessern, während ein schwererer Schläger Stabilität und ein solides Gefühl bei Schüssen und Stickchecks bietet.
4.2 Wie wählst du das richtige Eishockeyschläger Gewicht?
Ein sehr leichter Schläger um die 350 g ist ideal für Spieler, die viel Stickhandling betreiben und schnelle Bewegungen bevorzugen. Diese Schläger ermöglichen dir, den Puck effizient zu kontrollieren und präzise Pässe oder Schüsse auszuführen. Allerdings kann ein extrem leichter Schläger weniger robust sein und weniger Stabilität bei Stockschlägen oder harten Schüssen (bsp. One-Timer) bieten. Die leichtesten Stöcke auf dem Markt belasten auch dein Portemonnaie am meisten – die leichtesten sind meist auch die teuersten Schläger.
Mittelschwere Schläger zwischen 370 g und 430 g bieten eine ausgewogene Mischung aus Beweglichkeit und Stabilität. Diese Variante ist bei den meisten Spielern besonders beliebt, da sie Flexibilität in verschiedenen Spielsituationen gewährleistet.
Schwerere Schläger über 430 g kommen eher bei Spielern zum Einsatz, die viel körperlichen Kontakt haben und eine grössere Stabilität wünschen. Diese Schläger bieten oft eine höhere Haltbarkeit und sind für kraftvolle Schüsse und Pässe ausgelegt – und sind dafür deutlich erschwinglicher.
4.3 Das Gewicht unserer SOYUZ-Schläger
Alle Angaben gelten für die Senior-Variante in Standardlänge. Ein gekürzter Schaft wiegt entsprechend weniger.
Zum Vergleich: Topmodelle der grossen Marken bewegen sich seit Jahren im Bereich zwischen etwa 340 und 400 g. Obwohl jede Saison neue Modellnamen erscheinen, bleibt das Gewicht meistens in diesem Rahmen. Schau deshalb auf die Fakten und nicht auf Marke oder Modellname – die Gewichte sind öffentlich einsehbar. Finde heraus, wie schwer dein aktueller Schläger ist und wie schwer der ist, den du kaufen willst.
4.4 Einfluss der Farbe auf das Gewicht
Wusstest du, dass die Farbe deines Schlägers das Gewicht beeinflusst? Eine farbige Lackierung fügt je nach Deckung rund 10 bis 15 g hinzu. Das ist nicht viel, kann aber in Situationen, in denen jedes Gramm zählt, einen Unterschied machen. Genau deshalb sind die meisten Designs – egal welcher Marke – grossflächig im Carbonmuster gehalten.
4.5 Was du beim Stockgewicht beachten solltest
Letztendlich hängt die Wahl des idealen Gewichts von deinem Spielstil, deiner Position und deinen persönlichen Vorlieben ab. Ein leichter Schläger verbessert die Beweglichkeit, ein schwererer bietet mehr Stabilität. Probiere verschiedene Gewichte aus und finde heraus, womit du dich am wohlsten fühlst.
Die Wahl der richtigen Kelle (auch Curve oder Bogen genannt) ist entscheidend für deinen Erfolg auf dem Eis. Die Kelle beeinflusst direkt, wie du den Puck kontrollierst, passt und schiesst. Spieler haben unterschiedliche Vorlieben, und die Wahl der Kelle sollte zu deinem individuellen Spielstil passen.
5.1 Wie beeinflusst die Stockschaufel dein Spiel?
Die Kelle eines Eishockeyschlägers ist der untere Teil des Schafts, der den Kontakt mit dem Puck herstellt. Die Form, Länge und der Winkel der Kelle bestimmen, wie der Puck geführt wird und wie du Schüsse und Pässe ausführst. Jede Kelle hat spezifische Eigenschaften, die verschiedene Vorteile bieten, abhängig davon, ob du präzise Pässe spielen, kraftvolle Schüsse abgeben oder den Puck kontrollieren möchtest.
5.2 Die wichtigsten Merkmale einer Schaufel
Biegung (Curve): Die Biegung einer Kelle gibt an, wie stark sie gekrümmt ist.
Starker Bogen: Perfekt für Toe-Release/Toe-Drag Release Schüsse mit hoher Flugkurve und besserer Puckkontrolle (Toe-Drags)
Beispiel: P28 Bogen
Flacher Bogen: Bietet mehr Präzision für Pässe und Schüsse.
Beispiel: P88 Bogen
Winkel (Lie): Der Winkel zwischen Kelle und Eis beeinflusst, wie der Schläger den Puck aufnimmt. Spieler mit einer aufrechten Haltung bevorzugen oft einen höheren Winkel, während tief gebeugte Spieler einen flacheren Winkel wählen.
Kurze Kellen: Ideal für Puckkontrolle und enge Dribblings.
Beispiel für eine kurze Curve P14
Lange Kellen: Bieten mehr Reichweite und eignen sich für defensive Spieler.
Beispiel für eine lange Curve P02
Kellenform (Toe Shape):
Runde Spitze (heutzutage üblich): Gut für präzises Stickhandling.
Beispiel für runde Curve-Spitze P92
Eckige Spitze (old school): Besser geeignet für kraftvolle Schüsse.
Beispiel für eckige Curve-Spitze P02
5.3 Wie wähle ich die richtige Stockschaufel?
Die richtige Kelle hängt von deinem Spielstil und deinen Zielen auf dem Eis ab:
Playmaker (Spielmacher): Wähle eine Kelle mit einem mittleren Bogen für präzise Pässe und eine gute Puckkontrolle.
Beispiel: P88 – Playmaker wie Patrick Kane spielen diesen Bogen.
Sniper (Torschütze): Entscheide dich für eine stark gebogene Kelle, um kraftvolle Schüsse mit hohem Flug zu ermöglichen.
Beispiel: P28 – die beliebteste Sniper-Curve im Moment. David Pastrnak schiesst damit regelmässig 40+ Tore in der NHL.
Allrounder: Ein hybrider Bogen bietet dir die Flexibilität, sowohl präzise Pässe als auch kraftvolle Schüsse auszuführen.
Beispiel: P90TM – wird immer beliebter. Eine Mischung aus P92 (Playmaker) und P28 (Sniper).
5.4 Die gängigsten Kellenprofile und ihre Vorteile
Meistverkaufte Stockschaufeln: P92, P28, P90TM
Curve-Profil
Eigenschaften
Curves
Geeignet für
Mid Curve
Balance zwischen Puckkontrolle und Präzision
P92, P29, P88, P90TM
Allrounder, Spielmacher
Toe Curve
Gute Kontrolle und kraftvolle Schüsse
P28, P08
Torschützen, die nah am Tor agieren
Heel Curve
Starke Schüsse von der blauen Linie
P02, P91A, P86
Verteidiger und Fernschützen
Heel Curve Krümmung beginnt nahe am Schaft. Ideal für präzise Pässe und harte Schlagschüsse – besonders beliebt bei Verteidigern.
Mid Curve Krümmung in der Mitte der Schaufel. Der beste Allrounder – gute Mischung aus Schuss, Pass und Puckkontrolle.
Toe Curve Krümmung im vorderen Bereich. Perfekt für schnelle Releases, Dangles und Snapshots – ideal für Offensivspieler.
5.5 Warum sollte ich verschiedene Kellen ausprobieren?
Die Wahl der Kelle ist sehr individuell. Selbst kleine Unterschiede in der Form oder Krümmung können dein Spielgefühl verändern. Probiere verschiedene Kellen aus, um herauszufinden, welche am besten zu deinem Stil passt.
Unsere Empfehlung: Bei SOYUZ stehen dir über 25 Curves zur Auswahl – von den Klassikern P92, P28 und P88 bis zu Pro-Patterns wie P90TM, P86 oder P05. Egal ob Mid, Toe oder Heel Curve: Wir helfen dir, die passende Kelle für dein Spiel zu finden.
Der Kickpunkt eines Eishockeyschlägers ist eine der entscheidendsten Eigenschaften, wenn es um die Schussleistung geht. Er beschreibt den Bereich des Schlägers, an dem der Schaft beim Schiessen am meisten flext. Der Kickpunkt beeinflusst, wie der Schläger die Energie beim Schuss aufnimmt und freisetzt, und damit auch die Schusskraft und -genauigkeit.
6.1 Was ist der Kickpunkt?
Der Kickpunkt eines Eishockeyschlägers ist der Bereich des Schaftes, an dem sich der Schläger bei einem Schuss am stärksten biegt. Der Schläger ist so konstruiert, dass der Kickpunkt an einer bestimmten Stelle des Schafts festgelegt ist, während das Material rund um diesen Punkt verstärkt wird, um sicherzustellen, dass der Schläger genau an dieser Stelle flext. Dies ermöglicht eine effiziente Energieübertragung beim Schuss.
6.2 Die verschiedenen Kickpunkte im Detail
Niedriger Kickpunkt: Ein niedriger Kickpunkt befindet sich näher am Blade (Schaufel) des Schlägers und sorgt dafür, dass der Schläger bei Schüssen schneller und mit weniger Aufwand flext. Spieler, die schnelle Schüsse oder Handgelenksschüsse bevorzugen, profitieren von einem niedrigen Kickpunkt. Der Schläger gibt schneller Energie frei und sorgt für präzise Schüsse mit höherer Geschwindigkeit, ohne dass der Spieler viel Kraft aufwenden muss.
Mittlerer Kickpunkt: Ein mittlerer Kickpunkt befindet sich in der Mitte des Schlägers und bietet eine ausgewogene Kombination aus Präzision und Schusskraft. Spieler, die sowohl Schlagschüsse als auch Handgelenksschüsse ausführen, profitieren von diesem Kickpunkt, da er für vielseitige Schusstechniken geeignet ist.
Hoher Kickpunkt: Ein hoher Kickpunkt befindet sich weiter oben am Schläger und ist ideal für Spieler, die sich auf Schlagschüsse konzentrieren. Dieser Kickpunkt speichert mehr Energie und gibt diese mit maximaler Kraft ab, wenn der Schläger bei einem kräftigen Schlagschuss vollständig durchbiegt.
Hybrider Kickpunkt: Ein hybrider Kickpunkt kombiniert Elemente aus niedrigen und hohen Kickpunkten, um eine flexiblere Schusstechnik zu ermöglichen. Dies ist ideal für Spieler, die sowohl präzise Handgelenksschüsse als auch kräftige Schlagschüsse benötigen.
6.3 Wie beeinflusst der Kickpunkt deinen Spielstil?
Die Wahl des richtigen Kickpunkts hängt von deinem Spielstil und deinen bevorzugten Schusstechniken ab:
Spieler mit schnellen Handgelenksschüssen: Ein niedriger Kickpunkt sorgt für ein schnelles Biegen des Schlägers und eine präzise Freisetzung der Energie.
NHL-Spieler mit Low-Kick-Stick: Connor Bedard, Quinn Hughes, Mitch Marner Low-Kick-Modellreihen: CCM Ribcor, Bauer Vapor, Warrior Covert, True Hzrdus Bei uns: SOYUZ AURORA und STD PRO (Low Kick), SOYUZ ARCANE und RAPID (Ultra-Low Kick)
Spieler, die sowohl Schlagschüsse als auch Handgelenksschüsse ausführen: Ein mittlerer Kickpunkt ist ideal für eine ausgewogene Leistung.
NHL-Spieler mit Mid-Kick-Stick: Nathan MacKinnon, Cale Makar, Lane Hutson Mid-Kick-Modellreihen: CCM Tacks, Bauer Nexus, Warrior Novium, True Catalyst Bei uns: SOYUZ MASTER FRST
Spieler, die starke Schlagschüsse bevorzugen: Ein hoher Kickpunkt bietet maximale Schusskraft und Präzision für Schüsse aus der Distanz. Bei uns: SOYUZ CLASSIC SPR
Spieler, die eine Kombination aus schnellen und kraftvollen Schüssen brauchen: Ein hybrider Kickpunkt bietet die Flexibilität, beide Schusstypen zu meistern.
NHL-Spieler mit Hybrid-Kick-Stick: Macklin Celebrini, Connor McDavid Hybrid-Kick-Modellreihen: CCM Jetspeed, Bauer Pulse, Warrior Alpha, True Project Bei uns: SOYUZ HIT GRIT
6.4 Warum ist der Kickpunkt so wichtig?
Der Kickpunkt ist entscheidend für die Schussleistung, weil er direkt beeinflusst, wie der Schläger beim Schiessen flext. Der Schläger speichert die Energie des Schusses und gibt sie durch den Kickpunkt frei. Ein optimaler Kickpunkt sorgt dafür, dass der Schläger effizient und kraftvoll arbeitet, was Schussgeschwindigkeit und -genauigkeit erhöht.
6.5 Fazit – der perfekte Kickpunkt für deinen Spielstil
Je nach Spielstil, Schusstechnik und Präferenz solltest du den Kickpunkt wählen, der am besten zu dir passt. Ob schnelle Handgelenksschüsse, präzise Schlagschüsse oder eine Kombination aus beidem – der richtige Kickpunkt hilft dir, dein Spiel auf das nächste Level zu heben.
Low, Mid, High oder Hybrid?
Wir haben für jeden Kickpunkt ein eigenes Modell – vom Ultra-Low-Kick ARCANE bis zum High-Kick CLASSIC SPR.
Der Grip eines Eishockeyschlägers ist mehr als nur eine Designentscheidung – er beeinflusst direkt die Kontrolle und das Gefühl während des Spiels. Die Wahl des richtigen Grips kann den Unterschied zwischen einem sicheren, präzisen Pass und einem fehlgeschlagenen Schuss ausmachen.
7.1 Was ist der Grip eines Eishockeyschlägers?
Der Grip ist der Bereich des Schlägers, an dem der Spieler den Schläger hält. Er sorgt dafür, dass der Schläger sicher in der Hand liegt und bei schnellen Bewegungen oder Kontakten nicht wegrutscht. Ein passender Grip trägt nicht nur zur Schusstechnik bei, sondern auch zur Gesundheit der Hände, weil er unnötige Belastung durch Abrutschen verhindert.
7.2 Die verschiedenen Grip-Optionen im Detail
Tactile Grip: strukturierte, besonders rutschfeste Oberfläche mit sehr direktem Gefühl. Ideal für Spieler, die auf Puckkontrolle angewiesen sind.
Spiral Grip: spiralförmige Struktur für ergonomische Handhabung und Rutschfestigkeit. Beliebt bei Spielern, die den Schläger schnell und präzise drehen.
Candy Cane Grip: gewundene Struktur, sehr griffig und angenehm in der Hand, fester Halt auch in intensiven Spielsituationen.
Ribbed Grip: vertikale Rillen entlang des Schafts für mehr Halt und gutes Feedback beim Schiessen. Nützlich für Spieler mit viel Stickhandling.
Standard Grip: die einfache Variante ohne zusätzliche Strukturen. Solide und rutschfest, für viele Spieler völlig ausreichend.
Kein Grip: für die pure, natürliche Haptik. Minimalistisch, kann bei feuchten Bedingungen aber die Kontrolle erschweren.
7.3 Wie wählst du den richtigen Grip?
Viel Stickhandling, schnelle Bewegungen: tactile Grip oder spiral Grip.
Komfort und Haltbarkeit: Candy Cane Grip oder ribbed Grip.
Klassische Lösung: Standard Grip oder ganz ohne Grip.
7.4 Warum ist der Grip so wichtig?
Ein fester Halt macht Schüsse präziser und Pässe kontrollierter. Besonders in hektischen Spielsituationen, wenn Schnelligkeit und Präzision entscheiden, hilft der richtige Grip dabei, den Schläger optimal zu nutzen.
8. Material und Aufbau – was steckt im Schläger?
Fast alle modernen Eishockeyschläger bestehen aus Carbon. Trotzdem gibt es riesige Unterschiede – und die erklären, warum ein Stock 150 Franken kostet und der nächste 400.
8.1 Nicht jedes Carbon ist gleich
Carbonfasern werden nach Zugfestigkeit klassifiziert. Je höher die Zugfestigkeit, desto weniger Material braucht es für dieselbe Steifigkeit – und desto leichter wird der Schläger bei gleicher Stabilität.
Fasertyp
Zugfestigkeit (ca.)
Bedeutung für den Schläger
T700
ca. 4900 MPa
Solider Standard, robust, günstig – typisch für Einsteiger- und Mittelklasse-Stöcke
T800
über 5500 MPa
Deutlich steifer bei weniger Material – Basis vieler Top-Modelle
T1100
über 6000 MPa
Höchste Klasse im Stockbau, leichtester Aufbau bei maximaler Energieübertragung
Bei uns arbeitet der HIT GRIT mit T800-Carbon, ARCANE und RAPID zusätzlich mit T1100-Carbon und Aviation-Grade-Fiber aus der Luft- und Raumfahrt.
8.2 Der Aufbau entscheidet mit
Zwei Schläger aus demselben Carbon können sich völlig unterschiedlich anfühlen. Verantwortlich dafür ist der Aufbau des Schafts:
Faserorientierung: In welchem Winkel die Lagen übereinander gelegt werden, bestimmt, wo der Schaft nachgibt – und damit den Kickpunkt.
Wandstärke: Dünnere Wände sparen Gewicht, machen den Schaft aber empfindlicher gegen Schläge auf die Kante. Deshalb bricht ein 350-g-Stock schneller als ein 430-g-Stock.
Taper: Der Übergang vom Schaft zur Kelle steuert, wie schnell der Stock die gespeicherte Energie freigibt.
Schaftgeometrie: Kanten und Querschnitt beeinflussen, wie der Stock in der Hand liegt. Der RAPID nutzt dafür die eigens entwickelte Shape-D-Geometrie mit AEROX Taper.
8.3 Leicht ist nicht automatisch besser
Das ist der wichtigste Punkt in diesem Kapitel: Gewicht wird eingespart, indem Material weggelassen wird. Ein ultraleichter Stock ist ein Präzisionsinstrument – und entsprechend empfindlich. Wer viel in den Ecken arbeitet, häufig Stockschläge abbekommt oder einfach lange etwas vom Schläger haben möchte, fährt mit einem Modell aus der Mittelklasse oft besser als mit dem teuersten Topmodell.
Kurzantwort: Ein vollständig konfigurierter Senior-Schläger aus 100 % Carbon beginnt bei rund CHF 180. Nach oben ist die Grenze offen – Topmodelle der grossen Marken kosten im Handel ein Vielfaches davon, ohne dass sich Material oder Fabrik zwangsläufig unterscheiden.
9.1 Was den Preis wirklich treibt
Carbon-Qualität: T1100 kostet ein Mehrfaches von T700 – der grösste ehrliche Preistreiber.
Gewicht: Jedes eingesparte Gramm kostet Geld, weil hochwertigere Fasern und aufwendigere Fertigung nötig sind.
Marketing und Vertrieb: Profiverträge, Werbung, Zwischenhändler und Ladenmargen stecken im Regalpreis – nicht im Stock.
Design und Lackierung: Aufwendige Lackierungen kosten Geld und wiegen zusätzlich.
9.2 Unsere Preislogik
Wir arbeiten direkt mit der Fabrik zusammen, die auch für andere Marken produziert – ohne Zwischenhändler und ohne Profiverträge. Der SOYUZ STD PRO ist ab CHF 178 der günstigste Einstieg in einen vollständig konfigurierten Custom-Stock. Versand innerhalb der Schweiz und der EU ist kostenlos, die Produktionszeit beträgt rund 4–6 Wochen, weil jeder Stock einzeln auf deine Werte gefertigt wird.
Als Faustregel entspricht dein Körpergewicht in Kilogramm ungefähr deinem idealen Flex. Bei 75 kg startest du also mit 70–75 Flex. Beim Kürzen des Schafts steigt der effektive Flex an – jeder abgeschnittene Zentimeter macht den Schläger steifer.
Bin ich Links- oder Rechtsschütze?
Entscheidend ist, welche Hand unten am Schaft liegt: Beim Linksschützen ist es die linke, beim Rechtsschützen die rechte. Der einfachste Test ist der Besentest – nimm einen Besen so in die Hand, wie du damit kehren würdest. Mit der Händigkeit im Alltag hat das nichts zu tun.
Wie lang sollte mein Eishockeyschläger sein?
Ohne Schlittschuhe reicht der Schläger im Stand zwischen Kinn und Nase, auf Schlittschuhen etwa bis zum Kinn. Kürzer bedeutet mehr Puckkontrolle, länger mehr Reichweite.
Welcher Flex ist richtig für Kinder?
Für Kinder gilt: Der Flex sollte deutlich niedriger sein als bei Erwachsenen. In der Regel liegt er zwischen 20 und 40, abhängig vom Körpergewicht.
Ist ein teurer Eishockeyschläger automatisch besser?
Nicht zwingend. Entscheidend ist, dass Flex, Länge und Curve zum Spieler passen – nicht der Preis. Normalerweise gilt: je leichter der Schläger, desto teurer ist er.
Welcher Kickpoint ist für Anfänger geeignet?
Mid-Kick ist für Anfänger ideal, da er Fehler verzeiht und vielseitig einsetzbar ist.
Welcher Eishockeyschläger ist der beste für Hobbyspieler?
Für Hobbyspieler ist ein ausgewogener Schläger mit Mid-Kick, passendem Flex und mittlerem Gewicht ideal. Entscheidend ist, dass der Flex zum Körpergewicht passt.
Was kostet ein guter Eishockeyschläger?
Ein vollständig konfigurierter Custom-Stock aus 100 % Carbon beginnt bei uns bei CHF 178. Topmodelle der grossen Marken kosten im Handel deutlich mehr – ein grosser Teil davon entfällt auf Marketing, Zwischenhandel und Ladenmarge.
Was bedeutet T1100 Carbon?
T1100 bezeichnet eine Carbonfaser mit besonders hoher Zugfestigkeit von über 6000 MPa. Sie erlaubt einen leichteren Aufbau bei gleicher Steifigkeit und wird nur in Topmodellen eingesetzt – bei uns im ARCANE und im RAPID.
Wie lange hält ein Eishockeyschläger?
Die Haltbarkeit hängt stark von Spielstil, Eiszeit und Einsatzbereich ab. Profis mit ein bis zwei Einheiten pro Tag verbrauchen einen Stock teils in weniger als einem Monat – Nathan MacKinnon gab in einem Interview an, rund 400 Schläger pro Jahr zu benötigen. Bei Spielern, die selten auf dem Eis stehen, hält ein Eishockeyschläger gut ein bis zwei Jahre.
Vertiefe dein Wissen – weitere Guides
Dieser Stick-Guide gibt dir den Überblick. Für die einzelnen Kauffaktoren haben wir ausführliche Detail-Guides:
Über den Autor: Andri Farrer ist Gründer von ABSHockey und beschäftigt sich seit Jahren täglich mit Eishockeyschlägern – von der Fabrik bis aufs Eis. ABSHockey ist ein Schweizer Spezialist für individuell konfigurierte Eishockeyschläger mit tausenden verkauften Sticks. Zuletzt aktualisiert am 19. August 2026.
the release on the shot it’s the quickest I have ever felt
Soyuz - ARCANE stick - I have never experienced such great feeling when handling the ball. the release on the shot it’s the quickest I have ever felt.
Great balance thorughout the whole stick makes it feel lighter than every other stick.
Ultra low kick point let’s you generate the quickest shot you can get.
Der Schläger ist faszinierend und spielt sich sehr gut. Der Hybrid-Kickpoint ermöglicht vielseitiges Schiessen und bringt was versprochen wird. Ich bin sehr zufrieden und würde den Schläger auf jeden Fall weiterempfehlen.